Von WiWo in News — 26.04.2017

Die in Lausanne ansässige Flottenautomatisierungsplattform BestMile sammelt in einer zweiten Finanzierungsrunde zwei Millionen Dollar ein.

Das Schweizer Start-up BestMile, das mit seiner Plattform selbstfahrenden Fahrzeugen ermöglicht als Flotte zu kooperieren, konnte Partech Ventures, Serena Capital und Airbus Ventures als neue Investoren und Gesellschafter an Bord holen.

Mit dem Investment soll der internationale Einsatz der BestMile-Plattform beschleunigt, und ihre Technologie-, Vertriebs- und Marketingressourcen in Europa und den USA weiter ausgebaut werden. Partech Ventures und Serena Capital werden auch durch ihre Präsenz im Verwaltungsrat von BestMile das Unternehmen aktiv beim weiteren Wachstum unterstützen.

Deutschland als wichtiger Markt

Auch in Deutschland will BestMile zukünftig durchstarten, sagte CEO Raphaël Gindrat gegenüber WirtschaftswocheGründer: „Deutschland ist für uns ein sehr wichtiger Markt. Wir kooperieren hier bereits mit Local Motors für ein Projekt in Berlin, dem selbstfahrenden Mini-Shuttle Olli, das aktuell in Berlin Schöneberg auf dem EUREF-Campus getestet wird, und planen zukünftig auch mit anderen Fahrzeugherstellern zusammenzuarbeiten. Aktuelle Verhandlungen mit deutschen Autoherstellern laufen dafür bereits.”

Das 2014 in Lausanne gegründete Start-up bietet einen sogenannten Cloudservice für Flottenmanagement von autonomen Fahrzeugen an. Zu den Kunden gehört unter anderem das Schweizer Logistikunternehmen PostAuto sowie der US-amerikanische Automobilhersteller Local Motors. Erst im Juni 2016 hatte BestMile 3,5 Millionen Dollar eingesammelt.

http://gruender.wiwo.de/bestmile-schweizer-start-up-erhaelt-millionenfinanzierung/